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Arbeitszeiterfassung als Gesetz

Arbeitszeiterfassung als Gesetz

15.05.2019

Wenn die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung ruft

Wie ist die Arbeitszeiterfassung geregelt? Nach dem deutschen Arbeitszeitgesetz ist bisher nur folgendes vorgeschrieben: Überstunden, die zusätzlich zur Regelarbeitszeit (üblicherweise acht Stunden) anfallen, müssen dokumentiert und die Nachweise zwei Jahre lang aufbewahrt werden. (siehe §16 Arbeitszeitgesetz)

Arbeitgeber sollen zukünftig verpflichtet werden, die gesamte Arbeitszeit ihrer Beschäftigten genau zu dokumentieren. So lautet ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 14.05.2019. Begründung: Erfassen Arbeitgeber die Arbeitszeit nicht systematisch, verstoße das gegen die EU-Grundrechtecharta, die EU-Arbeitszeitrichtlinie und die EU-Richtlinie über die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeitnehmer bei der Arbeit.
Das Urteil gilt für alle Staaten der Europäischen Union – wie es umgesetzt wird, darf jedes EU-Land selbst entscheiden. Was bedeutet das konkret? Vorerst gibt es keine direkten Auswirkungen. Bis jetzt wurde nur die Forderung geäußert, Deutschland müsse eine gesetzliche Grundlage für eine generelle Pflicht schaffen.

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Stärkung der Arbeitnehmerrechte

Arbeitnehmer gelten als die schwächere Partei eines Arbeitsvertrages. Ihre Rechte auf tägliche und wöchentliche Ruhezeiten sowie Begrenzung der Höchstarbeitszeit können sie nur durchsetzen, wenn geleistete Stunden, die zeitliche Verteilung sowie die Zahl der Überstunden systematisch gemessen werden.
Ob der klassische acht-Stunden-Arbeitstag oder die vorgeschriebene elfstündige Ruhepause noch zeitgemäß sind? Es gibt viele Arbeitgeber und -nehmer, die gerade die flexible Arbeitszeitgestaltung schätzen. Gerät diese durch neue Gesetze in Gefahr? Uns geht es an dieser Stelle jedoch nicht darum, unterschiedliche Meinungen zu diskutieren. Sondern um die Lösung. Welche Möglichkeit hat ein Arbeitgeber, um die Arbeitszeiterfassung gesetzeskonform zu protokollieren?

Handeln statt diskutieren

Die Flexibilität der Arbeit muss nicht darunter leiden. Denn mit mobilen und somit zeitgemäßen Systemen kann die Arbeitszeiterfassung überall am Smartphone durchgeführt werden. Ein Beispiel ist die Zeiterfassung, die Bestandteil der COREDINATE Software ist und als App auf dem Samrtphone läuft.
Da unsere Softwareentwickler kontinuierlich an neuen Features, sowie den Verbesserungen vorhandener Funktionen von COREDINATE arbeiten, wurde bereits vor einigen Wochen der Punkt Zeiterfassung überarbeitet.

Buchung von Pausenzeiten: Neben Buchung von Arbeits- und Bereichszeiten, können seit dem neuesten Update einzelne oder mehrere Pausenzeiten pro Schicht gebucht werden. Je nach Rechtevergabe kann dies über die App oder über das Portal erfolgen.
Stechuhr im Portal: Bisher konnten nur statische Arbeitszeiten im Portal erfasst und bearbeitet werden. Künftig lässt sich die Arbeits- und Bereichszeit bequem und komfortabel auch im Portal starten und beenden.

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Wurde die Zeit gestartet ist es - wie in der App - möglich, diese wieder zu beenden und Pausen zu buchen.

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COREDINATE speichert die erfassten Daten sicher und dauerhaft. Mit der Nutzung unseres Assistenzsystems haben Sie als Arbeitgeber in der Sicherheitsbranche, im Facilitymanagement sowie in vielen anderen Bereichen die beste Voraussetzung, um gesetzeskonform zu handeln. Jetzt und in Zukunft. Falls Sie COREDINATE noch nicht kennen, probieren Sie es aus.

Geschrieben von
Anja Schellhase-Merz, Marketingmitarbeiterin bei COREDINATE
Anja Schellhase-Merz
Marketing
Anja Schellhase-Merz ergänzt als Grafikerin und Texterin das COREDINATE Marketing-Team. In ihren Blogbeiträgen nimmt sie sich die Freiheit, relevante Themen zu den Bereichen Sicherheit und Wartung auch mal aus einem etwas anderen Blickwinkel zu betrachten.

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