Sicherheitsmitarbeiter des Jahres 2018: Markus Bernat

Gepostet Von Daniel Karl am 10. Apr. 2018


Sicherheitsmitarbeiter des Jahres 2018:

Markus Bernat

Markus Bernat (Special Security Services Deutschland SSSD GmbH) ist der Sicherheitsmitarbeiter des Jahres 2018. Er konnte zuerst die Jury und später beim öffentlichen Voting 51,6% der Wähler (693 Stimmen) von sich überzeugen. Auf dem zweiten Platz landete Manfred Meisterjahn mit 260 Stimmen (19,4%) und auf dem dritten Platz Simon Schlecht mit 229 Stimmen (17,1%).

Lesen Sie nachfolgend mehr zur Person Markus Bernat und die Meinung der Jury.

Markus Bernat

48 Jahre, Bergheim

Sicherheitsberater für Veranstaltungen

Special Security Services Deutschland SSSD GmbH

Berufserfahrung: 29 Jahre

Berufsabschlüsse: Werkschutzfachkraft, Chemikant

Zur Person:

Als Sicherheitsberater betreut Markus Bernat nationale und internationale Künstler auf Touren durch Europa sowie weitere große und kleine Veranstaltungen. Dabei koordiniert, berät und hilft er ortsansässige Unternehmen, Behörden, der Feuerwehr und Polizei. Auch aufgrund seiner perfekten Englischkenntnisse kann er Events in Europa und mit internationalen Künstlern problemlos betreuen. Ihm liegt dabei das Wohl der Zuschauer und Besucher besonders stark am Herzen. Aufgrund seines kollegialen Verhaltens, seiner fachlichen Kompetenz und seiner Einsatzbereitschaft genießt er bei allen Beteiligten einen hohen Stellenwert.

Warum wir meinen, dass ein Preis angebracht wäre:

“Crowdmanagement” ist ein wesentliches und hoch sensibles Fachgebiet der Sicherheit. Falsche Entscheidungen können fatale Folgen haben, die dann immer gleich viele Menschen auf einmal betreffen. Negativbeispiele wurden dabei immer wieder in den Medien berichtet. Bei einem so verantwortungsvollen Aufgabengebiet stets die Ruhe zu bewahren und souverän seine Aufgaben zu erledigen, hat nach Meinung der Jury und der zwei Vorschlaggeber Respekt verdient. Zusätzlich aber noch von allen Beteiligten bei Events geschätzt und gern gesehen zu werden ist zusätzlich eine große Auszeichnung. Aber auch die hohe Einsatzbereitschaft und die Kundenorientierung sind nicht immer selbstverständlich in der Branche. Mit der Nominierung von Markus Bernat möchten wir nicht zuletzt auch dafür die Augen öffnen, welche Hebel unbemerkt im Hintergrund betätigt werden müssen, um Gästen eine angenehme und sichere Veranstaltung zu ermöglichen.

Die vier anderen Finalisten von 2018:

Manfred Meisterjahn

51 Jahre, Werl

Inhaber, Geschäftsführer, Sicherheitsexperte, EST Ausbilder, Fachdozent

Meisterjahn Security Werl, EST-Ausbildung

Berufserfahrung: 25 Jahre

Berufsabschluss: Sicherheitsexperte / EST Ausbilder, Zugelassener Sicherheitsdienstleister nach § 34a der Gewerbeordnung, Fachdozent im Bereich Private Sicherheit

Zur Person:

Von gleich drei Personen unabhängig voneinander vorgeschlagen zu werden, ist an sich schon eine Auszeichnung – offenbar macht Manfred Meisterjahn in seinen Funktionen als Inhaber, Geschäftsführer, Sicherheitsexperte, EST (Eingreif- und Sicherungstechniken) Ausbilder und Fachdozent alles richtig. Er verfügt bereits über 25 Jahre Berufserfahrung und hat sich eine Stellung als Security-Fachmann erarbeitet. Für ihn ist die Arbeit in der Sicherheitsbranche eine Berufung, bei der er stets viel Wert auf eine vorbildliche Arbeitsweise legt. Darüber hinaus engagiert er sich als Ausbilder und Dozent für die qualitativ hochwertige Ausbildung von zukünftigen Sicherheitskräften. Dabei gibt er wertvolle Tipps aus der Praxis an die Schüler weiter. Er lehrt als Dozent für die Sachkundeprüfung nach §34a GewO in den Bereichen Waffenkunde, Sicherheitstechniken und die Unfallverhütungsvorschriften. Aber auch Selbstverteidigungskurse für Polizeikräfte, Rettungsdienstler, Feuerwehrmänner, Privatpersonen und Kinder gehören zu seinem Aufgabenspektrum. Besonders ist auch, dass er den Austausch mit örtlichen und ausländischen Polizeibehörden pflegt und somit nicht zuletzt als Botschafter für unsere Branche wirkt.

Warum wir meinen, dass ein Preis angebracht wäre:

Den “typischen” Chef sucht man bei Manfred Meisterjahn vergebens, denn er legt sehr viel Wert auf ein kollegiales Arbeitsverhältnis – nicht zuletzt um eine Vertrauensbasis zu schaffen. Durch seine vorbildliche Verhaltensweisen in der Branche profitieren nicht nur seine Mitarbeiter und Auftraggeber, sondern letztendlich auch der Ruf der gesamten Branche. Sein vielseitiges Engagement in der Ausbildung von Sicherheitskräften und Beamten ist bemerkenswert. Selbst wenn er am Morgen, direkt nach einer Nachtschicht unterrichten muss, vermittelt er sein Wissen mit Begeisterung und Elan an seine Schüler weiter. Somit ist Manfred Meisterjahn ein gutes Beispiel, wie Leidenschaft und Engagement einer einzelnen Person der Sicherheitsbranche weiterhelfen und viele Menschen positiv beeinflussen kann.

Simon Schlecht

24 Jahre, Berlin

Werkstudent (Ardor GmbH), Studium Sicherheitsmanagement (HWR Berlin) 

Ardor GmbH

Berufserfahrung: 3 Jahre

Berufsabschlüsse: Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Zur Person:

Mit seinen erst 24 Jahren ist Simon Schlecht, der jüngste Finalist 2018. Er hat zwar gerade erst seine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit abgeschlossen, dafür jedoch mit einer beachtlichen Leistung. Denn er schloss nicht nur mit einer Gesamtnote von 1,1 ab, sondern er war damit auch Landesbester des Landes Baden-Württemberg und sogar Bundesbester seines Jahrgangs. Und als wenn das alleine nicht schon beeindruckend genug wäre, hat er darüber hinaus auch noch seine Ausbildungszeit auf zwei Jahre verkürzt. Diese bereits sehr fundierte Ausbildung will er nun weiter um das Bachelor-Studium “Sicherheitsmanagement” an der HWR Berlin aufstocken – wohlgemerkt neben der Arbeit als Werkstudent bei der Ardor GmbH. Mit dieser Tätigkeit sammelt er weitere Praxiserfahrungen bei der Bewachung eines Bundesinstitutes. Seit Beginn der Ausbildung und bis zum heutigen Tag arbeitet er nebenher auch an seinen begleitenden Qualifikationen. Besonderen Wert legt er auf den Bereich Selbstverteidigung mit Krav Maga, SAMI Knife Fighting Concept, SAMI Stick Fighting Concept und taktisches Schießen. Hervorzuheben ist die Fortbildung zum Tactical Weapon Instructor durch die ASP international.

Warum wir meinen, dass ein Preis angebracht wäre:

Eine verkürzte Ausbildung als Bundesbester seines Jahrgangs abzuschließen, danach ein weiterführendes Studium in einer fremden Stadt zu beginnen und nebenbei noch Praxiserfahrungen zu sammeln, ist sicher nicht alltäglich und für uns ein Indiz dafür, dass man in der facettenreichen Branche Sicherheit beachtliche Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten hat, wenn man diese auch nutzen will. Dazu kommt außerdem, dass er seine Freizeit auch für sinnvolle und begleitende Qualifikationen wie Selbstverteidigung nutzt und sehr strukturiert und vorausschauend denkt. Wenn ein junger Mann wie Simon Schlecht so zielstrebig seinen Weg in der Sicherheitsbranche verfolgt und dabei noch herausragende Leistungen nachweist, dann hat er sich seinen Platz unter den Finalisten auf jeden Fall verdient.

Dennis Sültmann

36 Jahre, Bremen

Angestellter im Polizeidienst, Fachbuchautor

Polizei Bremen

Berufserfahrung: 20 Jahre

Berufsabschluss: Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Zur Person:

Aktuell arbeitet Dennis Sültmann als Angestellter im zentralen Objektschutz bei der Polizei Bremen – also nicht (mehr) unmittelbar in der privaten Sicherheitsbranche. Trotzdem hat er vorher immerhin volle 11 Jahr in der privaten Sicherheit zugebracht und dort umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Vor seiner Tätigkeit bei der Polizei hat er sogar als Dozent- und Ausbildungsleiter in verschiedenen Sicherheitsakademien sowie als Prüfer bei der Industrie- und Handelskammer gearbeitet. Dort konnte er sein Wissen weitergeben und sehr viele Schüler erfolgreich auf die Prüfungen und den späteren Job vorbereiten. Dabei waren nicht nur seine Fähigkeiten als Lehrkraft gefragt, sondern auch als Motivator und Berater für die Berufsfindung. Einige seiner Teilnehmer und Schüler haben es sogar bis in Führungspositionen geschafft. Dass eine gute Ausbildung in unserer Branche “sein Ding” ist, beweist Dennis auch durch seine umfangreiche Tätigkeit als Autor für Fachliteratur und seine eigene Facebook-Gruppe zum Thema Ausbildung und Tätigkeit im Sicherheitsgewerbe.

Warum wir meinen, dass ein Preis angebracht wäre:

Mit seinen vielseitigen Einsatzgebieten und Erfahrungen hat sich Dennis Sültmann zu einer wertvollen Persönlichkeit in der Sicherheitsbranche entwickelt. Seine besonderen fachlichen und sozialen Fähigkeiten haben vielen Teilnehmern auf Ihrem Weg in Führungspositionen geholfen – und sei es nur durch seine ehrliche und direkte Art, die so manche falsche Erwartungshaltung zum Alltag in unserer Branche beseitigt hat. Dennis Sültmann hat unserer Ansicht nach deshalb einen maßgeblichen Anteil an der Qualifikation von Fachkräften für die Sicherheitsbranche, die er weiterhin mit Fachliteratur unterstützt. Außerdem hat er ein großes Netzwerk aufgebaut, von dem viele Partner in der Sicherheitsbranche profitieren, denn ein Austausch von Erfahrungen und Kompetenzen hilft jedem weiter.

Frank Zimmermann

43 Jahre, Bühlertal

Werkschutzfachkraft

Klüh Security GmbH

Berufserfahrung: 20 Jahre

Berufsabschluss: Werkschutzfachkraft (IHK), Maurer

Zur Person:

Frank Zimmermann ist seit 1998 als Werkschutzfachkraft bei verschiedenen Sicherheitsdienstleistern tätig, jedoch immer im gleichen Objekt. Neben der bestandenen IHK-Prüfung zur Werkschutzfachkraft hat er noch die Ersthelfer-Ausbildung, den Brandschutzhelfer und die Waffensachkunde abgeschlossen. Zudem ist er auch für die Schießaufsicht verantwortlich. In diesen knapp 20 Jahren hat er schon so gut wie alles erlebt, was die Arbeit in der Sicherheitsbranche mit sich bringt, dazu gehören Ersthelfer-Tätigkeiten, die Verhinderung von Diebstählen und die Bekämpfung von Bränden. Diese Erfahrungen und das erlernte Wissen gibt er auch gerne an seine Kollegen weiter und sorgt zusätzlich dafür, dass der Dienstablauf und die Dienstleistung an sich optimiert und weiterentwickelt werden. Außerdem zeigt er stets großes Engagement, Besonnenheit und Improvisationstalent bei seiner täglichen Arbeit.

Warum wir meinen, dass ein Preis angebracht wäre:

Sehr lange in einem bestimmten Objekt eingesetzt zu sein ist immer auch ein Zeichen von Vertrauen – seitens des Auftraggebers und des Arbeitgebers gleichermaßen. Auch Frank Zimmermann wurde gleich von zwei Kollegen vorgeschlagen, die sowohl fachlich als auch menschlich von ihm überzeugt sind. Aufgrund seiner 20 Jahre Berufserfahrung hat er schon viele Situationen gemeistert und kann dadurch kompetent, spontan und ruhig auf unerwartete Situationen reagieren. Zusätzlich ist er immer darauf bedacht, den Dienstablauf für das gesamte Team zu optimieren. Aber auch in privaten Angelegenheit ist er für seine Kollegen ein starker Rückhalt, was sie an ihm sehr schätzen. Einen solchen Kollegen und Mitarbeiter, der gleichzeitig als verlässliche Größe und Vorbild dient, wünscht sich wohl jeder in der Sicherheitsbranche, deshalb ist er verdientermaßen unter den fünf Finalisten.

Die Jury:

Annabelle Schott-Lung

Annabelle Schott-Lung

stellv. Chefredakteurin,

Ressortleitung Wirtschaftsschutz,

PROTECTOR & WIK

Klaus Bouillon

Klaus Bouillon

1. Vorstand

Bundesverband mittelst.

Sicherheitsunternehmen e. V.

Michael Kulig

Michael Kulig

Geschäftsführer

COREDINATE GmbH

Autor des Blog-Beitrags

Daniel Karl

Daniel Karl

Marketing Manager

Daniel Karl ist bei COREDINATE im Fachbereich Marketing tätig. In unserem Blog berichtet er in regelmäßigen Abständen von praxisbezogenen Tipps und interessanten Empfehlungen.

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