GPS-Ortung
§ 26 BDSG auf der einen Seite. Die Fürsorgepflicht aus § 618 BGB auf der anderen. Im Sicherheitsdienst kollidieren beide regelmäßig — vor allem nachts, allein, im Außenbereich.
COREDINATE löst das mit zweckgebundener Ortung: GPS nur während der Schicht, akku-schonender Algorithmus, pro Mitarbeiter deaktivierbar. Server in Frankfurt, Tracks nach 6 Monaten automatisch gelöscht.
„Die Mitarbeiter finden das System angenehm zu bedienen und die Möglichkeit der Echtzeitüberwachung hat eventuell dem einen oder anderen Kunden die Entscheidung leichter gemacht, uns als Sicherheitsdienst zu beauftragen."
Stimme aus dem Sicherheitsdienst · COREDINATE-Bestandskunde
Wo sich GPS-Ortung im Sicherheitsdienst auszahlt
Insbesondere im Außenbereich, etwa auf großen Industriearealen oder bei der Freifeldüberwachung, ist es von großem Vorteil, wenn man die vom Mitarbeiter gelaufene Runde auf einer Karte nachvollziehen kann. COREDINATE® kann das und schont durch einen speziellen Algorithmus bei der Ortung den Akku — schließlich gilt es, eine komplette Schicht zu meistern.
Zahlreiche Filterfunktionen unterstützen Sie auch bei der GPS-Ortung, um die Datenmenge auf das Wesentliche zu reduzieren. So ist der betreffende Kunde oder der entscheidende Rundgang schnell gefunden. Ist eine Ortung nicht gewünscht, kann sie deaktiviert oder komplett ausgeblendet werden.
Drei rechtliche Anker, eine Umsetzung
Mitarbeiterortung im Sicherheitsdienst ist rechtlich klar geregelt — aber nicht trivial. COREDINATE setzt die wichtigsten Anforderungen technisch um.
| Rechtsgrundlage | Was sie verlangt | Wie COREDINATE das löst |
|---|---|---|
| § 26 BDSG (Beschäftigtendatenschutz) | Zweckbindung, Erforderlichkeit, Transparenz gegenüber Beschäftigten | GPS nur während aktiver Schicht. Mitarbeiter informierbar/ausblendbar. Zweck dokumentiert. |
| DSGVO Art. 5 (Grundsätze der Verarbeitung) | Datensparsamkeit, Speicherbegrenzung, Integrität | Adaptive Erfassungsfrequenz. Automatische Löschung nach 6 Monaten. Server geo-redundant in Frankfurt. |
| § 618 BGB (Fürsorgepflicht des Arbeitgebers) | Schutz von Leben und Gesundheit der Beschäftigten — auch durch geeignete Schutzmaßnahmen | Im Notfall: schnelle Lokalisierung, Anbindung an Arbeitsplatzabsicherung und Totmannalarm. |
Bei Einführung der GPS-Ortung empfehlen wir eine schriftliche Vereinbarung mit dem Betriebsrat (falls vorhanden) und eine transparente Information der Beschäftigten. Das stärkt rechtlich und reduziert Akzeptanzprobleme im Team.
Drei Einsatzszenarien aus dem Tagesgeschäft
Drei Situationen, in denen die GPS-Ortung den Unterschied macht.
| Szenario | Was passiert ohne GPS | Was COREDINATE leistet |
|---|---|---|
| Notfall: Mitarbeiter reagiert nicht | Suche im 200-Hektar-Industrieareal nach Funkruf-Ausbleiben | Letzte bekannte GPS-Position + letzter Kontrollpunkt-Scan im Portal. Hilfe in Minuten statt Stunden. |
| Einsatzkoordination bei Einbruchsalarm | Welcher Mitarbeiter ist am nächsten? Telefon-Rumfrage. | Live-Karte zeigt sofort, wer am schnellsten am Objekt sein kann. |
| Streckennachweis weitläufige Anlagen | „Wurde die gesamte Anlage abgegangen?" — nur Wort gegen Wort | GPS-Track zeigt nachvollziehbar, welche Bereiche tatsächlich besucht wurden. |
GPS-Erfassung passt sich der Bewegung an: Stillstand reduziert die Abfragefrequenz, Bewegung erhöht sie. Eine komplette Schicht ohne Powerbank — auch mit der App im Hintergrund.
Filter nach Mitarbeiter, Zeitraum, Objekt. Bei Bedarf nur eine einzige Schicht eines einzigen Mitarbeiters anzeigen — keine Datenflut, sondern punktgenaue Antworten.
Ortung pro Mitarbeiter komplett deaktivierbar oder im Portal ausblendbar. Mitarbeiter, die keiner GPS-Erfassung zugestimmt haben, sind nicht ortbar — auch nicht durch Administratoren.
Bei Auslösung eines Totmannalarms aus der Arbeitsplatzabsicherung wird die letzte GPS-Position automatisch übermittelt. So weiß die Leitstelle sofort, wo sich der betroffene Mitarbeiter befindet.
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Ihre Vorteile in Stichworten
Gerade im Ernstfall kann es von unschätzbarem Wert sein, zu wissen, wo sich Ihr Mitarbeiter gerade aufhält. Egal ob es darum geht, ihn nach einem Unfall so schnell wie möglich zu bergen oder auf einen Blick zu erkennen, welcher Mitarbeiter gerade am schnellsten beim Einbruch ist: COREDINATE® lässt Sie nicht im Stich.
Hinzu kommt: Die Ortung schafft auch Vertrauen beim Auftraggeber. Wer dem Industriekunden nachweisen kann, dass die gesamte Anlage tatsächlich kontrolliert wurde — und nicht nur die ersten 20 Prozent — hat bei Vertragsverlängerung das bessere Argument.
Was Ihr Auftraggeber von der GPS-Ortung sieht
Volle Kontrolle, transparente Konfiguration
Sie entscheiden, was Ihr Auftraggeber sehen darf — Echtzeit-Position, historische Tracks oder gar nichts. Steuerung über das Rechtesystem. Bei sensiblen Objekten kann GPS auch nur für interne Auswertungen sichtbar bleiben.
Standortnachweise für Audits und Streit
Über den optionalen Kundenzugang sieht der Auftraggeber, dass tatsächlich die gesamte Anlage abgegangen wurde — mit Zeitstempel und Karten-Position. Bei Audits oder im Streitfall ein belastbarer Nachweis.
Häufige Fragen zur GPS-Ortung
Ist die GPS-Ortung von Mitarbeitern rechtlich zulässig?
Ja, im Rahmen des § 26 BDSG (Beschäftigtendatenschutz) und unter Beachtung der DSGVO. Voraussetzungen: Zweckbindung (z. B. Arbeitsschutz, Notfallreaktion, Streckennachweis), Transparenz gegenüber Mitarbeitern, Datensparsamkeit (nur während Schicht) und gegebenenfalls Mitbestimmung durch den Betriebsrat. Mitarbeiter müssen vor Einführung informiert werden.
Kann ich die GPS-Ortung pro Mitarbeiter deaktivieren?
Ja. Die GPS-Ortung lässt sich pro Mitarbeiter oder pro Schicht-Typ vollständig deaktivieren oder im Portal sichtbar ausblenden. Wichtig für Mitarbeitende, die keiner Ortung zugestimmt haben.
Wie lange werden GPS-Tracks gespeichert?
GPS-Tracks werden 6 Monate auf deutschen Servern (AWS Frankfurt, geo-redundant) gespeichert und danach automatisch gelöscht. Andere Daten (Wachbuch, Ereignisse) bleiben über die gesamte Vertragslaufzeit verfügbar.
Wie wirkt sich die Ortung auf den Akku aus?
COREDINATE nutzt einen akku-optimierten Algorithmus: GPS wird nicht durchgehend in höchster Auflösung erfasst, sondern adaptiv. Bei Stillstand reduziert sich die Abfragefrequenz, bei Bewegung erhöht sie sich. So reicht die Akkuladung typischerweise für eine komplette Schicht.
Wofür wird GPS-Ortung im Sicherheitsdienst konkret eingesetzt?
Drei Hauptszenarien: Notfall-Lokalisierung — wo befindet sich ein Mitarbeiter nach einem Unfall oder bei ausbleibendem Funkcheck? Einsatzkoordination — welcher Mitarbeiter ist am schnellsten am Einbruchsort? Streckennachweis — auf großen Industriegeländen kontrollierbar belegen, dass alle Bereiche besucht wurden.
Was kostet die GPS-Ortung?
Die GPS-Ortung ist in jedem COREDINATE-Paket enthalten. Ab 32 € pro Benutzer und Monat im Langzeitvorteil-Tarif (2 Jahre Laufzeit) oder 52 € im Flex-Tarif. Zur Preisübersicht →
GPS-Ortung in 30 Minuten live erleben
Im kostenlosen Testset sind NFC-Tags, Portalzugang und der volle Funktionsumfang für 14 Tage enthalten. GPS-Ortung, Live-Karte, Filter und automatische Löschfristen — alles inklusive. Ab 32 € pro Benutzer und Monat.
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