Entwickler-Blog #1 – Zeitplanung & Terminierung

Gepostet Von Konstantin Krassmann am 15. Mai. 2017


Entwickler-Blog #1 – Zeitplanung & Terminierung

Willkommen im ersten Entwickler-Blog,

heute werfen wir einen Blick in die Entwicklung der neuen Zeitplanung. Wir haben viel Input von unseren Kunden bekommen, mit oft sehr unterschiedlichen Anforderungen. Unsere Aufgabe ist es, diese nach Ihrer „Alltagstauglichkeit“ zu sortieren und in ein rundes Konzept zu verpacken.

Zeitplanung mit Sonderfällen

Während die alltägliche Arbeit mit festen Rhythmen abgebildet werden könnte, gibt es oft Sonderfälle, wie zum Beispiel Feiertage, die abgebildet werden müssen. Diese Soll-Regeln werden oft in Leistungsverzeichnissen erfasst und dienen der Preisfindung in der Absprache mit dem bewachten Kunden.

Der Mitarbeiter hat von 18 bis 20 Uhr Zeit, den Rundgang insgesamt zwei Mal zu erledigen.

Am Wochenende (Samstag und Sonntag), muss die Streife zwischen 20 und 03 Uhr mindestens drei Mal im Objekt den Rundgang erledigt haben.

Gleichzeitig können Termine an Aufgaben geknüpft sein, die nicht eine solch strikte Vorgabe haben: „sollte ab 12 Uhr mal gemacht werden“, „sollte im Laufe des Tages geprüft werden“, „in der Woche sollte es gemacht werden“ … .

Aus diesen Anforderungen haben wir uns folgendes Schema zusammengestellt.

Wiederholungsregeln

Die Wiederholungsregeln sollen pro Aufgabe/Rundgang definiert werden können. Wird keine definiert, kann die Tätigkeit immer und ohne Beschränkung durchgeführt werden.

Rhythmus –  In welchem groben zeitlichen Rahmen soll etwas stattfinden: „Einmalig, Täglich, …“

Häufigkeit – Wie oft muss die Tätigkeit in dem Rahmen durchgeführt werden

Zeitraum – Wie lange hat der Mitarbeiter Zeit, um die Tätigkeit durchzuführen: „Kann eine Stunde vorher anfangen, muss aber spätestens drei Stunden später fertig sein.“

Gültigkeiten: An welchen Tagen gilt die Regel: „ab dem 22.05 soll die Regel in Kraft treten“

Ausnahmen: An welchen Tagen gilt die Regel nicht: „am 24.12 soll diese Regel nicht gelten“

Wenn kein Zeitraum definiert ist, dann gilt die Tätigkeit als „machbar“ bis die Tätigkeit wieder gemacht werden muss. Beispiel: 12 Uhr täglich, dann hat der Mitarbeiter bis zum nächsten Tag um 12 Uhr Zeit. Erst dann gilt die Tätigkeit als „nicht erledigt“.

Wie können wir nun einen der oberen Sätze abbilden?

„Der Mitarbeiter hat von 18 bis 20 Uhr Zeit, den Rundgang insgesamt zwei Mal zu erledigen.“

Rhythmus: 18 Uhr täglich, Häufigkeit: 2x, Zeitraum: 2 Stunden, darf nicht vorher angefangen werden.

Das würde in der Benutzeroberfläche aktuell so aussehen:

„Der Mitarbeiter muss am Wochenende (Fr, Sa, So) 22:00 bis 03:00 Uhr Zeit, den Rundgang insgesamt drei Mal zu erledigen, kann aber 30 Minuten früher anfangen.“

Mit Gültigkeiten und Ausnahmen kann ein Start- und ein Enddatum eingegeben werden, in denen die Regel aktiv/ inaktiv sein soll. Wird nur ein Start- und kein Enddatum definiert, gilt die Gültigkeit als „ab“ („ab dem 25.05“), wird kein Start-Datum aber ein End-Datum definiert, gilt das als „bis“ („bis zum 25.05“). Diese Angaben beziehen sich auf eine Wiederholungsregel und es können mehrere pro Regel definiert werden.

In einer späteren Iteration wollen wir an diese Gültigkeiten/ Ausnahmen frei definierbare Terminlisten (Ferientage, …) knüpfen.

Sie können dann einen Rundgang so konfigurieren, dass dieser an Feiertagen andere Häufigkeiten besitzt, als an „normalen“ Tagen.

Ausblick

Aktuell hat die Zeitplanung die höchste Priorität auf unserer Roadmap. Die Funktion ist einer der Kernfunktionen von COREDINATE und zieht sich entsprechend durch das komplette System. Gleichzeitig müssen wir kompatibel bleiben mit der aktuellen, bereits konfigurierten Zeitplanung, deswegen ist eine Vorhersage, wann wir die Funktion veröffentlichen, schwer zu treffen.

Autor des Blog-Beitrags

Konstantin Krassmann

Konstantin Krassmann

Entwicklungschef

Konstantin Krassmann ist Entwicklungschef bei COREDINATE. In regelmäßigen Abständen berichtet er über technische Neuentwicklungen und interessante Anwendungsfälle.

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