Das Prämienverfahren der Berufsgenossenschaft

Gepostet Von Daniel Karl am 14. Apr. 2016


Das Prämienverfahren der Berufsgenossenschaft

Riskante Ausgangslage

In der Sicherheitsbranche arbeitet man nicht unbedingt unter Idealbedingungen, was die Unfallwahrscheinlichkeit angeht. Meistens wird nachts gearbeitet und meistens auch noch alleine. Bei jedem Wetter und nicht selten in Bereichen, in denen man sich selbst am Tag eher vorsichtig bewegt (z. B. Baustellen). Kommt es zum Ernstfall, egal ob durch Unfall oder Überfall, ist ein eigenständiger Hilferuf nicht immer möglich.

Um für den betreffenden Mitarbeiter in solchen Notsituationen schnelle Hilfe zu gewährleisten, werden sogenannte Personen-Notsignal-Anlagen (PNA) eingesetzt. Mit einer PNA kann der in Not geratene Mitarbeiter einen Alarm absenden – bewusst oder unbewusst. Solche Systeme sind an sich nicht neu und wurden kombiniert mit einem Neigungssensor bereits vor Jahrzenten in Funkgeräten verbaut. Leider führten diese jedoch so oft zu Fehlalarmen, dass sich nach einer gewissen Zeit kein Mensch mehr für den „Alarm“ des Kollegen interessierte.

Interessant sind in diesem Zusammenhang zwei Fakten. Erstens: COREDINATE setzen wir nicht auf einen Alarm durch Neigung, sondern auf einen Alarm durch Inaktivität, was die Zahl der Fehlalarme erheblich reduziert und zweitens: Die Berufsgenossenschaft honoriert seit Kurzem den Einsatz solcher Systeme.

Zum Zwecke der Risikominimierung hat die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) ein neues Prämienverfahren eingeführt. Dieses soll Mitgliedsunternehmen belohnen, die in den Arbeitsschutz investieren und PNA einsetzen.

 

Prävention lohnt sich für Sicherheitsunternehmen!

Zusammengefasst ergeben sich nach aktuellem Stand die folgenden Punkte:

  • Die Berufsgenossenschaft bezuschusst aktuell 40 % der Netto-Investitionskosten
  • Zuständige Berufsgenossenschaft für die Sicherheitsbranche ist im Normalfall die Verwaltungs Berufsgenossenschaft (VBG)
  • Es gilt eine gedeckelte Höchstprämie von 10.000 Euro pro Jahr

 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Die Vorgaben für diese Geräte sind in den DGUV Informationen 212-139 geregelt. Außerdem müssen diese den Anforderungen der DIN V VDE V 0825-11 entsprechen.

Prämienverfahren der Berufsgenossenschaft

Zu den Vorgaben und Anforderungen gehören z. B.:

  • Einrichtung zur willensabhängigen und willensunabhängigen Alarmauslösung: Der Mitarbeiter muss also sowohl selbst Alarm auslösen können, als auch automatisiert, wenn er dazu nicht mehr in der Lage ist.
  • Auslösen der Alarme innerhalb eines bestimmten Zeitfensters: Die maximale Verzögerung ist genau festgeschrieben.
  • Voralarm, der vor Auslösen des willensunabhängigen Alarms auftritt: Damit der Mitarbeiter noch vor dem „echten“ Alarm reagieren kann, wenn kein Ernstfall vorliegt.
  • Die Notsignaltaste muss die Farbe „rot“ haben: Keine Stilfrage, sondern eindeutig so vorgeschrieben!

Diese und weitere Vorgaben sowie Anforderungen, gemäß DIN V VDE V 0825-11, finden Sie im vollständigem Prämienkatalog der VBG.

 

Welche Systeme erfüllen diese Voraussetzungen?

Ein robustes Smartphone, das laut Herstellerbescheinigung die Anforderungen der DIN V VDE V 0825-11 erfüllt, ist das Sonim XP7. Ein sehr robustes Gerät, dass sich im rauen Arbeitseinsatz bereits bestens bewährt hat. Der Stückpreis liegt bei 649 Euro (zzgl. MwSt) im Kundenshop von COREDINATE.

Ein solches Smartphone allein reicht jedoch nicht aus, um die Vorgaben für den Alleinarbeiterschutz zu erfüllen. Vielmehr ist eine zusätzliche Software wie COREDINATE nötig, die die Alarmfälle managt.

 

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Autor des Blog-Beitrags

Daniel Karl

Daniel Karl

Leiter Marketing

Daniel Karl ist bei COREDINATE für den Fachbereich Marketing zuständig. In unserem Blog berichtet er in regelmäßigen Abständen von praxisbezogenen Tipps und interessanten Empfehlungen.

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